Camping Caravaning La Manga

Wir sind bisher noch nie so lange auf demselben Platz geblieben. Deshalb versuchten wir im Vorfeld möglichst viel über den Platz zu erfahren und unsere Wunschliste war relativ lang. Wir wollten nicht zu weit vom Meer entfernt sein, für die Jungs sollte es einen Multisportplatz oder Ähnliches geben und Lebensmittel sollten zu Fuss erreichbar sein. Und natürlich sollte das Ganze bezahlbar sein und für uns ein Plätzchen freihaben. Nach langer Internet-Suche sind wir dann auf den Camping Caravaning La Manga gestossen. Er erfüllte alle unsere Ansprüche und bot sogar noch Wasserrutschen und einen Indoor-Pool, aber das schönste ist natürlich die direkte Lage am Meer.

 

 

La Manga am Mar Menor

La Manga, zu Deutsch der Ärmel, ist der dünne Langstreifen, der die Lagune vom offenen Meer abtrennt. Diese Lagune, das Mar Menor, ist die grösste Salzwasserlagune in Europa und machte kurz vor unserer Abfahrt Schlagzeilen wegen eines Fischsterbens. Tonnen von toten Fischen wurden an den Strand gespühlt, sodass Strände geschlossen werden mussten. Der Strand des Campingplatzes war nicht von den Schliessungen betroffen, wir wussten aber nicht, was uns vor Ort genau erwartete. Wir waren positiv überrascht. Das Meer war ziemlich sauber. Hier und da gibt es auf jeden Fall Algen und andere Wasserpflanzen, aber es ist ja ein Meer und nicht ein Freibad. Und auch Fische können immer noch beobachtet werden. Das soll nicht heissen, dass die Lage am Mar Menor nicht ernst ist. Steigende Temperaturen und die Wasserverschmutzung setzen den Fischen hart zu.

Da die maximale Tiefe der Lagune liegt bei etwa 7 Metern. Und der Strand fällt sehr seicht ab. So ist das Wasser herrlich warm und die Kinder haben viel Platz, um sicher im Meer zu planschen.

Was der Campingplatz zu bieten hat

Wie bereist erwähnt, war unsere Wunschliste recht lang und wir waren lange nicht sicher, ob wir etwas finden würden, was unseren Wünschen entspricht. Deshalb waren wir umso erstaunter, dass der Camping Caravaning La Manga unsere Wünsche sogar noch übertrifft. Es gibt einen grossen Pool, einen kleinen Pool, der noch überdacht werden kann, mehrere Wasserrutschen, verschiedene Sportplätze, einen Spar, ein Restaurant und sogar eine kleine Kirche.

Wie immer hat alles seine Vor- und Nachteile. Der riesige Platz bedeutet auch viele Menschen und besonders während der spanischen Ferienzeit und am Wochenende viel Trubel. Wir hatten bisher aber nur einmal Platznachbarn, die sehr laut waren. 

Was mir am besten gefällt, ist die bunte Durchmischung. Es hat eine Gruppe Senioren, die regelmässig zusammen Tennis spielen, die aus Spanien, Frankreich und Deutschland stammen. Jeder kann in jeder Sprache die notwendigen Begriffe und so klappt die Verständigung ganz gut. Ansonsten behilft man sich mit Händen uns Füssen. Auf der letzten Reise haben wir oft Überwinterungsplätze gesehen, die einen Englischen und einen Deutschen Teil haben, aber einen Austausch gab es kaum.

Unterkunftsmöglichkeiten

Der Platz verfügt über Eigentumsparzellen mit kleinen Häuschen, sowie Bungalows und Standplätze zum Mieten. Alle Plätze haben Wasser und Abwasser und sogar die kleinen Parzellen sind wirklich grosszügig. Solch grosse Parzellen kennen wir sonst nur auch den USA. 

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