Der Serengeti Park

Wir haben uns vorgenommen jeweils einen grösseren Ausflug auf dem Hin- und Rückweg zu machen. Auf dem Weg nach Norden machten wir im Dinopark halt und auf dem Weg in den Süden wollten wir uns einen Stopp im Serengeti Park gönnen. Wir haben gleich den Stellplatz des Serengeti Parks benutzt. Eine kurze Review darüber war im letzten Post. Hier soll es nun nur um den Park selbst gehen.

Für das leibliche Wohl

Eines vorweg: Man sollte schon das grössere Portemonnaie mitnehmen oder gut vorbereitet mit Getränken und Sandwiches kommen. Die Preise sind wirklich sehr hoch. 2,5 Deziliter Wasser kosten fast 3 Euro. Kein Wunder, dass sich bei dem heissen Wetter ganz viele Leute die Wasserflasche bei den Waschbecken der Toiletten aufgefüllt haben.

Wir haben uns einmal das Frühstücksbuffet und zweimal das Abendbuffet gegönnt. Es war jedes Mal eine gute Auswahl und reichlich Essen vorhanden. Nur die spezielleren Desserts waren irgendwann aufgegessen. Sonst hatte es überall Nachschub. Was uns gut gefiel war, dass das Frühstücksbuffet bereits um 7 Uhr geöffnet war. So waren wir Frühaufsteher happy!

 

Ab in den Park

Als Übernachtungsgast bekommt man einen Batch und kann von Dämmerung zu Dämmerung in den Park. Viele Tiere sind zwar abends im Stall, aber man kann überall durch spazieren und sich alles in Ruhe anschauen. Die Fahrgeschäfte beginnen aber erst ab Parköffnung zu laufen. Aber die Spielplätze sind dann wunderbar leer!

Die Safari

Die eigentliche Safari kann man mit dem eigenen Fahrzeug machen, wobei es ein paar Einschränkungen gibt. Cabrios und Wohnwagen sind nicht erlaubt und bei allen anderen Fahrzeugen müssen bewegliche Teile wie Fahrradträger, abmontiert werden. Wir haben uns dann für die Tour mit dem Doppeldeckerbus entschieden. Da ist man zwar nicht ganz so frei, hat dafür einen Chauffeur mit vielen spannenden Infos über die Tiere. Diese Tour kostet ab 3 Jahren 5.5 Euro pro Person. Das ist die mit Abstand günstigste Safari. Es werden noch ein paar andere Specials angeboten, bei denen man teilweise ganz nahe bei den Tieren ist und diese auch füttern kann. Diese Safaris kosten aber 20 Euro und mehr pro Person.

Die Tiergehege, durch die man fährt, sind wirklich sehr gross. Dennoch sieht man viele Tiere von ganz nah. Die Wege führen gut durch das Gelände, sodass es immer spannend bleibt. Vor allem die grossen Tiere, wie die Giraffen, Nashörner und Grosskatzen sind sehr eindrucksvoll. Uns hat es auf jeden Fall sehr gut gefallen und unser Chauffeur war super! Er kannte sogar die Tiere beim Namen und wusste allerlei Anekdoten zu erzählen.

Egal ob man den Bus oder das eigene Fahrzeug nehmen will, sollte man wirklich früh da sein. Der Stau, der sich am Morgen auf drei Spuren gebildet hat, war beinahe angsteinflössend. Soweit man sehen konnte, stand ein Auto hinter dem nächsten. Es lohnt sich auch am Abend vorher noch kurz auf die Website zu schauen. An Tagen, an denen viele Besucher erwartet werden, öffnet die Safari bereits um 9.30 Uhr. Und wie so oft, lohnt es sich Tickets vorher zu besorgen, dann kann man diese Schlange schon mal überspringen.

Der Vergnügungspark

Nach der spannenden Safari stürzten wir uns ins Getümmel bei den Fahrgeschäften. Und da alle draussen im Stau standen, konnte man hier gemütlich von Bahn zu Bahn gehen oder auch gleich mal für eine zweite Runde sitzen bleiben. Lange Staus, wie man sie aus anderen Vergnügungsparks kennt, hat es hier kaum. Da es so wenig Besucher in diesem Teil hatte, waren aber nicht alle Fahrgeschäfte mit Personal besetzt. Manche Bahnen mussten sich eine Aufsichtsperson teilen und so musste man manchmal etwas warten, bis man auf die Bahn gelassen wurde. Aber es waren wirklich sehr kurze Wartezeiten.

Die Safaris im Park

Auch in diesem Teil des Parkes gibt es noch sogenannte Safaris. Mir persönlich hat vor allem die Dschungelsafari sehr gut gefallen. Hier kann man in das Gehege von verschieden Affen und die kommen einem teilweise sehr nah! Es war toll die Tiere einmal ohne Gitter, Glas oder Zaun beobachten zu können.

Erschrecken war, wie sich hier, wie auch auf der grossen Safari, die Menschen nicht an die Regeln gehalten haben. Es steht überall klar und deutlich, dass die Tiere nicht gestreichelt und gefüttert werden sollen. Und überall sah man Besucher, die die Tiere fütterten. Auf der grossen Safari hatte ein Auto den Kopf einer Antilope komplett im Auto und die Löwenkopfäffchen wurden mit Chips gefüttert. Man gefährdet damit sowohl die Tiere, wie auch sich selbst. Besonders Affenbisse sind keine Seltenheit im Park!

 

Wir sind an unserem Tag im Park über 23000 Schritte gelaufen, was etwa 17 Kilometern entspricht. Und bei etwa 30 Grad, waren wir wirklich k.o. am Abend, aber glücklich und zufrieden. Unserer Vierjähriger ist mit kleinen Ausnahmen alles selber gelaufen. Wenn man jüngere Kinder dabei hat oder solche die sich das lange Laufen nicht gewöhnt sind, sollte man einen Buggy oder auch einen Leiterwagen dabei haben. Denn der Park ist wirklich sehr weitläufig.

Für uns war es ganz klar ein Highlight auf dieser Reise und wir können den Park wärmstens empfehlen. Für grosse Achterbahnfans hat es nicht so viele Bahnen, aber es ist wirklich eine tolle Kombination aus Zoo und Freizeitpark.

Der Serengeti Park

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