Omnia – unser Campingbackofen

Wenn man für zwei, drei Wochen in die Ferien fährt, geht man sicher öfter ins Restaurant, und ist sonst mit einfachen Campingplatzgerichten zufrieden. Wir sind erstens länger unterwegs und zweitens gehen wir nicht so oft ins Restaurant. Das heisst wir kochen mindestens einmal am Tag. Da werden dann Pizza und Spaghetti schnell mal langweilig. Deshalb haben wir uns fürs Wohnmobil einen Omnia Campingbackofen gegönnt.

Ein Backofen für auf den Herd

Der Omnia Backofen besteht aus drei Teilen. Einem Bodenteil, der eigentlichen Form und dem Deckel. Zusätzlich ist noch ein Aufbackgitter dabei und man kann noch eine passende Silikonform dazu kaufen. Oft kann man aber auch all die oben genannten Dinge zusammen erwerben. Manchmal ist sogar noch ein Kochbuch mit dabei. Wir haben uns gegen das Kochbuch entschieden. Alles, was Zuhause in den Backofen kommt, kann im Omnia zubereitet werden und die Angaben zu den Garzeiten unterscheiden sich von Gasherd zu Gasherd sehr.

Was backt man im Omnia Campingbackofen?

Geburtstagskuchen! Das war ursprünglich für mich der Kaufgrund des Omnia. Die Vorstellung für meine Jungs keinen Geburtstagskuchen backen zu können, fand ich ganz schrecklich. Und so kam im Sommer 2019 der Omnia mit uns auf unsere Schweden-Reise. Mit dabei hatten wir eine Backmischung, einen Handmixer und Kerzen.

Der Kuchen war köstlich und Mama und das Geburtstagskind waren glücklich. Bereits dort hatte sich der Kauf des Omnia Campingbackofen für mich gelohnt. Man kann aber noch viel mehr darin zubereiten als Kuchen. Inzwischen haben wir schon oft Lasagne, Quiche, Brownies, und Brot gebacken. Auch Gipfeli lassen sich damit wunderbar backen!

Was hat nicht geklappt?

Wir waren bisher von allem, was wir im Omnia Campingbackofen gezaubert haben absolut überzeugt, bis auf die Calzone. Das lag eventuell daran, dass ich zu viel Füllung hineingepackt habe. Bis der obere Teig gebacken war, war er unten viel zu dunkel. Und da wir sowieso lieber Pizza, als Calzone mögen, machen wir die seither in der Pfanne. Das klappt übrigens ganz hervorragend!

Wieviele Leute kriegt man satt?

Wir sind vier Esser. Zwei erwachsene und unsere zwei Jungs. Für uns dürfte der Omnia noch einen Tick grösser sein. Es reicht immer, ist aber oft an der Grenze zum Überlaufen. Gerade bei der Lasagne wäre ich nicht böse, wenn die Form noch ein paar Zentimeter höher wäre.

Rezepte für den Omnia Campingbackofen

Wer englisch oder schwedisch kann findet auf der original Omnia-Seite viele Rezepte. Aber auch sonst findet man im Internet allerlei Anregungen, was sich im Omnia Campingbackofen alles zubereiten lässt. Generell funktioniert alles, was im normalen Backofen zubereitet wird, auch im Omnia. Man sollte sich aber genügend Zeit lassen, da die meisten Gerichte Low&Slow besser klappen. Wenn der Herd zu hoch eingestellt ist, besteht die Gefahr, dass es am Boden anbrennt. Ich starte immer mit 10 Minuten volle Flamme und reduziere die Hitze dann runter auf die Mitte zwischen kleinster und mittlerer Flamme. Die meisten Gerichte lasse ich dann nochmals etwa 45 Minuten kochen. Kuchen brauchen je nachdem etwas weniger lang. Und ganz wichtig: Nicht zu viel nachschauen, dann verliert man nämlich schnell viel Hitze!

Die Silikonform

Ich bin eigentlich kein Fan von Silikonformen. Der Omnia Campingbackofen besteht aber aus Aluminium und da ist mir Silikon dann doch lieber und der Abwasch geht damit auch deutlich einfacher. Man sollte aber auf jeden Fall Backpulver oder Backsoda mit dabei haben, wenn man sowohl süsse wie auch salzige Gerichte darin zubereiten möchte. Die Form nimmt Gerüche der zubereiteten Gerichte an und niemand will, dass die Lasagne nach Schokokuchen oder umgekehrt schmeckt. Wenn man die Form mit heissem Wasser und Backpulver ein paar Stunden stehen lässt, sind die Gerüche meist neutralisiert.

Backzubehör

Neben dem Omnia Campingbackofen, haben wir ein Sea to Summit Cup mit sowohl Milliliter- wie auch Cup-Angaben und einen Handmixer. Neuerdings haben wir auch noch eine super kleine und kompakte Waage mit dabei. Das ist nicht zwingend notwendig, erleichtert das Backen aber sehr.

Der kleine Handmixer ist übrigens nicht nur für Kuchen super. Man kann damit auch problemlos Schlagsahne und Eischnee zaubern.

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