Rückverschiffung nach Europa

Wir haben unser Wohnmobil mit Seabridge von Hamburg nach Baltimore verschifft. Geplant war, es auch auf demselben Weg wieder nach Europa zu schicken. Als die Entscheidung gefallen war, dass wir nicht zurück an die Ostküste fahren, benötigten wir eine neue Lösung für die Verschiffung. Es gibt die Möglichkeit ein Wohnmobil Überland zu schicken, aber wir fanden keinen Logistiker, der wegen Corona, uns genaue Lieferzeiten hätte angeben können. So mussten wir für die Rückverschiffung nach Europa eine neue Lösung finden.

Verschiffung von der Westküste

So kam nur die Verschiffung von der Westküste infrage. Das ist deutlich teurer und zum Zeitpunkt, als wir das buchen wollten, konnte uns Seabridge kein genaues Datum angeben. Wir sollten zu einem späteren Zeitpunkt nochmals anfragen. Da wir aber die Flüge buchen wollten, mussten wir auch sicher sein, dass die Verschiffung klappt. Wir haben dann beschlossen mit Robert World Wide Shipping zu verschiffen. Das ist eine holländische Firma, die uns ein sehr gutes Angebot gemacht hat. Der Kontakt mit Robert, dem Firmenbesitzer, war sehr speziell. Er war wirklich immer erreichbar und hat jeweils innerhalb weniger Minuten geantwortet, hat aber von uns dasselbe erwartet. Wenn wir mal zwei Stunden nicht geantwortet haben, hat er nochmals gleich nochmals geschrieben oder angerufen. Für uns war das sehr seltsam. Er ging aber auf unsere Wünsche ein und von anderen Reiseblogs wussten wir, dass die Firma legitim ist und die Verschiffung mit Robert geklappt hat. Ein komisches Gefühl hatten wir trotzdem, aber nicht wirklich eine andere Wahl.

Stornierte Flüge - Neues Abgabedatum

Als die Swiss uns die erste Rückflugverbindung storniert hat, bekamen wir Ersatzflüge ein paar Tage früher. Deshalb mussten wir auch die Abgabe unseres Wohnmobils für die Verschiffung anpassen. Alles musste ein paar Tage früher stattfinden. So legten wir die Abgabe auf den Freitag vor dem Sonntag, an dem wir zurückfliegen würden. Den Donnerstag reservierten wir uns fürs Putzen und bereitmachen des Wohnmobils und die Reise nach Tacoma legten wir auf den Mittwoch. So hätten wir für alles genug Zeit gehabt. Die Strecke nach Tacoma war mit 340 Meilen recht lang und wir waren positiv überrascht, wie schnell wir in Tacom angekommen sind. Deshalb haben wir bereits am Mittwoch mit der Grossreinigung des Wohnmobils begonnen. Am Donnerstagmorgen haben wir dann noch den Escort-Service für Freitag reserviert, denn am Hafen muss man immer von einer lizenzierten Person begleitet werden. Eine solche Begleitung muss man in der Regel 24 Stunden im Voraus buchen. Dort sagte man uns, dass wir wegen Corona noch eine spezielle Nummer für die Abgabe am Hafen benötigen. Diese Nummer hat uns dann unser Kontakt von IFF USA, welche für Robert in den USA die ganzen Verschiffung-Formalitäten organisieren,  besorgt. Dabei hat sie erfahren, dass der Hafen wegen Corona freitags immer geschlossen ist.

Nun kam doch ein wenig Stress auf

Unsere einzige Möglichkeit unseren Flug zu erwischen war es, das Wohnmobil bereits am Donnerstag vor 15 Uhr am Hafen von Tacoma abzugeben. Alles, was noch zu erledigen war, musste also am Vormittag gemacht werden, damit mein Mann am Nachmittag genügend Zeit hatte, das Wohnmobil zum Hafen zu fahren und abzugeben. Und so haben wir Gas gegeben und möglichst schnell alles erledigt, was es noch zu tun gab und am Mittag waren wir tatsächlich bereit. Nach dem Mittagessen ist mein Mann losgefahren und konnte das Wohnmobil am Hafen von Tacoma abgeben. Glücklicherweise war der Escort-Service, der äusserst flexibel. Sie haben uns kurzfristig einen Termin für den Nachmittag gegeben und dank der tatkräftigen Unterstützung von Iff USA hat die Abgabe des Wohnmobils für die Rückverschiffung nach Europa geklappt. So waren rechtzeitig bereit für unseren Rückflug am Sonntag.

Als klar war, dass alles klappen würde und sich die Anspannung etwas gelegt hatte, habe ich Robert von Robert World Wide Shipping kontaktiert. Von ihm hatten wir schriftlich im Vertrag, dass wir unser Wohnmobil am Freitag abgeben könnten. Es war reiner Zufall, dass wir rechtzeitig erfahren haben, dass der Hafen freitags jeweils geschlossen ist. Wenn die Abgabe am Donnerstag nicht mehr geklappt hätte, hätten wir das Wohnmobil erst am Montag abgeben können und unsere Flüge vom Sonntag verschieben müssen.

Robert zeigte durchaus Verständnis für uns und fand auch, dass es sicher stressig für uns gewesen war. Die Verantwortung für diesen Fehler sah er aber nicht bei sich, dafür seien andere verantwortlich. Fakt ist, dass wir mit Robert World Wide Shipping einen Vertrag haben und er aus unserer Sicht dafür verantwortlich ist, dass auch klappt, was im Vertrag steht. Leider haben wir da nicht die gleiche Ansicht. Wir hoffen, dass die Rückverschiffung nach Europa nun problemlos abläuft und wir unser Wohnmobil voraussichtlich Ende August in Bremerhaven abholen können.

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