Update Reiseplanung USA

Wer hier schon länger mitliest, weiss genau, dass wir sehr gut Pläne machen können, um diese dann in hohem Bogen über Board zu werfen. Unsere geplante Frachter-Überfahrt reiht sich nun in diese Reihe ein. Und da das nicht die einzige Änderung unserer Reiseplanung ist, wurde es höchste Zeit hier unseren Blog mal auf den neusten Stand zu bringen und ein Update unserer Reiseplanung für die USA zu veröffentlichen.

Was geplant war

Ursprünglich war geplant, dass wir im Januar mit samt unseres Wohnmobils in Antwerpen auf den Frachter gehen und über den grossen Teich fahren, um dort dann im Süden an die Westküste zu fahren, um dann weiter im Norden wieder zurück an die Ostküste zu fahren. Als wir nun so in Spanien bei dem herrlichen Wetter unterwegs waren, machten wir uns dann doch mal Gedanken, was denn im Januar so für Wetter herrschen könnte auf dem Meer. Und besonders nach unserer Whale Watching Tour in Tarifa wurde uns so richtig bewusst, dass es auf dem Meer auch schnell mal ungemütlich werden kann. Wir haben uns dann ernsthaft gefragt, was wir genau davon haben im Januar den grossen Teich zu kreuzen. Gemütlich an Deck sitzen gehört im Januar wohl eher nicht zu den beliebten Beschäftigungsmöglichkeiten. Und so haben wir uns schweren Herzens entschieden, die Pläne zu ändern. Die Fahrt mit dem Frachter war vor allem ein grosser Wunsch von mir, aber wie man bei der Geschichte zum Besuch der Alhambra gelernt hat, ist aufgeschoben noch lange nicht aufgehoben. Die Frachter-Fahrt hat ihren Platz auf der Bucket List wieder bekommen und wir haben neue Pläne geschmiedet.

Der neue Plan

Wir sind nach wie vor davon überzeugt, dass die Verschiffung unseres Wohnmobils für uns der richtige Weg ist. Die Idee, dass wir unser Zuhause immer dabei haben, gibt vor allem auch den Kindern eine gewisse Konstanz und die Logistik mit allen Schulmaterialien, Kleidern und Spielsachen ist so auch um einiges einfacher. Und so haben wir beschlossen, dass die Zweibeiner mit dem Flugzeug in die USA reisen und das Wohnmobil bereits Anfang Januar seine Reise alleine mit dem Frachter antritt. Für den Einschiffungshafen haben wir uns für Hamburg entschieden und ich und die Kinder werden bei meinen Eltern bleiben, während mein Mann unseren Elliot zum Hafen bringen wird.

Die neue Route

Reisen ist grossartig und wir sind wirklich sehr dankbar, dass wir uns den Wunsch mit der ganzen Familie zu Reisen erfüllen können. Wir haben in den letzten Monaten aber auch gemerkt, dass es ziemlich anstrengend ist, ständig unterwegs zu sein. Zu Beginn unserer Herbstreise sind wir zweimal pro Woche weitergefahren. Gegen Ende noch etwa einmal in 5 Tagen. Wir haben gemerkt, dass wir uns ganz bewusst freie Tage schaffen müssen, an denen keine Schule, kein Fahren und kein Arbeiten stattfindet.

Oft wurden wir gefragt, wie unsere immerwährenden Ferien so sind, und das entsprach nicht wirklich unserer Realität. Wir haben zwar alle Freiheit unseren Alltag selber zu strukturieren, aber die Jungs haben ihre schulischen Verpflichtungen, mein Mann seine Kunden und ich diesen Blog. Und daneben gibt es noch ganz unspektakuläre Aufgaben, wie Wäsche waschen, putzen oder einkaufen.

Damit wir die Eindrücke und Abenteuer auch wirklich geniessen können, ist es wichtig, dass wir unsere Zeit achtsam einteilen. Die geplante Route müssen wir deshalb unbedingt nochmals überdenken. Und ja, egal wie viel Zeit man für eine Reise hat, es gibt immer noch viel mehr zu sehen.

Der jetzige Plan ist, dass wir etwa einmal pro Woche fahren. Die Entscheidung welche Ziele nun von der bisherigen Planung gestrichen werden sollen, ist aber noch nicht getroffen.

Was fest steht

Bisher ist definitiv, dass wir nach Washington fliegen werden, dort ein paar Tage mit Sightseeing verbringen und dann nach Baltimore fahren werden, um dort unseren Elliot abzuholen. Dann geht es so schnell wie möglich in den wärmeren Süden!

Update Reiseplanung USA

Follow us here:

Unsere letzten Posts

Subscribe

Schreiben Sie einen Kommentar

de_CH
en_US de_CH
0