Updates: Reparatur und geschuldetes Geld

Was soll ich sagen? Noch habe ich nicht aufgegeben! Hier eine kleine Zusammenfassung für neue Leser:

Wegen Corona haben wir unser Wohnmobil von der Westküste aus zurück in die Schweiz verschifft. Wir haben dafür Robert von Robert World Wide Shipping beauftragt und ihm fristgerecht alles bezahlt. Als unser Wohnmobil dann in Deutschland angekommen ist, konnten wir es nicht abholen. Warum das so war haben wir recht lange nicht verstanden. Zuerst hiess es, dass Papiere fehlten, dann war Corona schuld uns so weiter. Irgendwann war dann klar, dass Robert die Reederei nicht für das Verschiffen unseres Wohnmobils bezahlt hatte und diese es deswegen wicht herausgeben.

Die Coronazahlen stiegen und eine Schliessung der Grenzen zeichnete sich ab. Um das Wohnmobil rechtzeitig in die Schweiz holen zu können, dass wir die Reparaturen durchführen lassen konnten, blieb uns nicht anderes übrig, als der Reederei den Betrag selber zu bezahlen. Wir haben also doppelt bezahlt.

Robert hat uns immer versichert, dass wir das Geld zurückbekommen, passiert ist aber sehr lange nichts. Wir haben dann eine Anwältin eingeschaltet und prompt wurde die erste versprochene Rate überwiesen. Wir hofften, die Sache endlich abschliessen zu können, aber wir hatten uns zu früh gefreut. Die nächste Rate blieb aus und Robert hatte ein grossartiges Talent unsere Anwältin am Telefon zu unterhalten. Die Minuten, welche sie mit Telefongesprächen und E-Mails verbrachte, addierten sich rapide, sodass bald die erste erhaltenen Ratenzahlung zur Deckung der Anwaltskosten drauf ging. Das war für uns also auch kein gangbarer Weg und wir baten die Anwältin ihrer Arbeit für den Moment einzustellen. Robert versicherte uns, dass wir bis Ende August das komplette Geld zurückbekommen. Danach wäre der nächste Schritt die Insolvenzklage. Die kostet uns aber nochmals gute 600 Euro und ob wir dann bei einer Insolvenz wirklich etwas bekommen würden, ist sehr fraglich. Ich hoffe wirklich sehr, hier Anfang September endlich Positives berichten zu können.

Und Elliots Reparatur?

Ich war ganz überrascht, dass ich doch ein paar liebe Mails von Bloglesern erhalten habe, die nachgefragt haben, ob unser treuer Elliot denn nun wieder ganz geflickt ist. Die Antwort ist: Ja und nein. Eigentlich war der ganze Schaden, der an unserem ersten Tag in den USA entstanden ist komplett geflickt. Es haben nur ein paar Kleinigkeiten und eine Zierleiste gefehlt, die den Übergang vom alten zum neuen Teil der Rückwand etwas verschönern sollte. Als sie genau diese Leiste montieren wollten sind sie mit unserem Elliot aber dummerweise wieder rückwärts irgendwo hineingefahren, sodass die Stossstange und die Einfassung des Rücklichts nun wieder kaputt sind. 

Da mein Mann aber ein absoluter Vollprofi in Sachen Duct Tape ist, hält auch dieser Schaden uns nicht davon ab, unsere kleine Schweizer Tour zu machen. Ärgerlich war es aber auf jeden Fall, da das Bestellen dieser Teile wiederum einige Wochen benötigt und dann muss ja immer ein passender Termin gefunden werden. Wir hoffen sehr, dass wir Anfang August wirklich einen komplett geflickten Elliot haben!

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