Wir fliegen zurück in die Schweiz!

Wir wollten ja ursprünglich via Lissabon zurück in die Schweiz fliegen. Wegen Corona ist es aber wahnsinnig schwierig abzuschätzen, ob man zum gewünschten Datum dann auch wirklich durch den Transit des jeweiligen Flughafens durchgelassen wird. Niemand, weder die Botschaften noch die Airlines konnten uns dazu verlässliche Infos geben. Deshalb haben wir im Mai umgebucht auf einen Flug mit der Swiss, der von den USA direkt in die Schweiz geht. Leider hat die Swiss 14 Tage vor Abflug die gebuchten Flüge storniert und uns nach langem Hin und Her auf andere Flüge umgebucht. Es blieb aber bis zum Schluss spannend, auf welchem Weg wir zurück in die Schweiz fliegen würden.

Morgens früh am Check-in

Die Swiss hatte uns nach mehreren Telefongesprächen auf folgende Route umgebucht: Wir sollten von Seattle nach Denver und dann von Denver nach New York fliegen. Von dort sollte uns dann ein Swiss Flugzeug direkt zurück in die Schweiz bringen. Am Tag vor unserem Flug wollten wir online einchecken, was aber nur in einer Fehlermeldung endete. Wir dachten uns nicht allzu viel dabei, weil wir schon die Flüge von Zürich nach Washington nicht online einchecken konnten. Trotzdem machten wir uns am Morgen besonders früh auf zum Flughafen, damit wir sicher genügend Zeit hatten. Der erste Flug sollte uns um sieben Uhr früh von Seattle nach Denver bringen. Am Check-in bekamen wir vom Monitor wiederum nur eine Fehlermeldung und eine Mitarbeiterin der United Airlines kümmerte sich dann um unser Check-in. Es dauerte eine halbe Ewigkeit und wir waren froh darüber, dass wir so frühzeitig am Flughafen eingetroffen waren. Irgendwann informierte uns dann die Mitarbeiterin, dass die Swiss eine unserer Reservationen storniert hätte. Wir wurden nie darüber informiert. Es sei aber kein Problem, da sie eine andere Verbindung für uns gefunden hätte.

Viele Wege führen nach Zürich

Der neue Plan war, dass wir eine halbe Stunde später von Seattle nach San Francisco, dann von San Francisco nach New York und spät abends dann von New York nach Zürich fliegen würden. Für uns war das so OK, wobei wir etwas skeptisch waren, da in San Francisco nur 45 Minuten zum Umsteigen blieben. Und so machten wir uns um halb acht am Morgen auf den Weg zurück in die Schweiz.

Umsteigen in San Francisco

Als wir gehört haben, dass wir für das Umsteigen in San Francisco nur eine Dreiviertelstunde Zeit hatten, sahen wir uns in Gedanken bereits mit zwei Kindern durch den Flughafen rennen. Glücklicherweise gehört ein ganzer Gate-Teil in San Francisco ausschliesslich United Airlines. Wir sind bei einem Gate ausgestiegen und wenige Gates weiter haben wir auf das Eingestiegen warten können. Uns hätten sogar zehn Minuten zum Umsteigen gereicht. Und so waren wir nun sehr zuversichtlich, dass die Heimreise problemlos klappen würde.

Versorgung im Flugzeug zu Corona-Zeiten

Bei United Airlines bekommt man ein zuvor bereits abgepacktes Säckchen mit einer Wasserflasche und zwei kleinen Knabbereien. Während des Flugs wird noch weiteres Wasser in Flaschen angeboten, mehr gibt es nicht. Für uns war das so vollkommen in Ordnung und ist auch vernünftig in Zeiten von Corona. Wir hatten selber noch ein paar Snacks dabei und wussten, dass wir in Newark genügend Zeit hatten noch etwas essen zu gehen. Leider schlossen alle Restaurants am Flughafen von Newark bereits vor unserer Landung. Wir standen nur vor geschlossene Restaurants und Imbisse. Man fand am ganzen Flughafen absolut nichts zu essen! Glücklicherweise fanden wir nach langem herumfragen jemanden, der wusste, dass es ausserhalb des Flughafens einen Food-Truck gab. Wir genossen spät abends das erste richtige Essen des Tages und die Gyros waren einfach nur super-lecker! Die Swiss servierte übrigens ganz normal Essen und Getränke, als ob Corona nicht existieren würde.

Unterschiede beim Boarding der verschiedenen Airlines

United Airlines hat ihre Boarding-Prozedur in Folge von Corona angepasst und nach der Business-Class wird das Flugzeug in 5-Reihen-Abschnitten von hinten nach vorne geboarded. Da gibt es kein Kreuzen im Gang und das Boarden läuft zügig und mit Sicherheitsabstand ab. Genauso, einfach in umgekehrten Reihenfolge, wird auch wieder ausgestiegen. Bei der Swiss wurde genauso ein- und ausgestiegen, als ob es Corona nicht geben würde. Ausserdem hätte man an Board Kontaktinformationen angeben müssen, damit ein Tracing möglich wäre. Sehr viele Passagiere weigerten sich aber, diese Zettel auszufüllen. Meistens mit der Ausrede, dass man das Formular nicht verstehen würde.

Zurück in der Schweiz

Der Swiss-Flug von Newark nach Zürich hatte dann noch ziemlich viel Verspätung, aber kurz vor Mitternacht konnten wir tatsächlich in Richtung Schweiz starten. Zu unserem Erstaunen war der Flieger voll, was in Corona-Zeiten alles andere als angenehm ist. Da wir die meiste Zeit geschlafen haben, war es aber ganz OK. Und so kamen wir tatsächlich nach fast 30 Stunden wohlbehalten in der Schweiz an. Zum Zeitpunkt unserer Einreise gab es keinerlei Auflagen für Reisende aus den USA, wir wurden lediglich darauf hingewiesen uns über die Corona-Empfehlungen zu informieren.

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