Yellowstone National Park

Als wir auf der Applebutter Farm Stunden mit der Planung der Rückreise verbracht haben, wünschten wir uns eines: einen schönen Abschluss dieser grossartigen Reise. Wir wünschen uns nicht einfach eine Flucht aus dem Land, sondern wollten noch etwas von der Landschaft und Natur sehen. Weil in Kalifornien immer noch so viele Campingplätze geschlossen waren, entschieden wir uns für die Route durch Colorado, Utah, Idaho und Montana nach Tacoma. Was wir damals noch nicht wussten, ist, dass der Yellowstone National Park rechtzeitig für uns öffnen würde.

Und so fuhren wir am morgen früh vom Henrys Lake State Park los. Dieser liegt nur etwa 20 Autominuten vom West-Eingang des Yellowstone National Parks entfernt. Das Ticket hatten wir bereits online gelöst. National Parks sind übrigens sehr günstig, der Eintritt wird in der Regel pro Fahrzeug bezahlt und kostet 35 Dollar. Ein Eintritt ist aber eine Woche lang gültig. 35 Dollar sind schon für einen Tag nicht viel, wenn man eine ganze Woche bleibt, wird es direkt billig.

Unser Wunsch für den Yellowstone National Parks

Ganz oben auf der Wunschliste standen die wilden Bisons. Der Anblick einer Bisonherde auf den grossen Grasflächen ist der Inbegriff von Amerika. Und wir wollten den Geysir Old Faithful sehen. In der App des National Parks findet man jeweils die ungefähre Zeit des nächsten Ausbruchs.

Weil wir so früh losgefahren sind, mussten wir am Eingang nur kurz anstehen. Es lohnt sich also wirklich hier frühzeitig am Eingang zu sein. Lange Wartezeiten sind hier in der Hochsaison nicht ungewöhnlich. Da morgens um acht schon recht viele Leute unterwegs waren, entschieden wir uns direkt zum Old Faithful zu fahren. Auf dem Weg dorthin trafen wir aber bereits die erste Bisonherde an. Wir haben nicht damit gerechnet, dass die Tiere so nahe an der Strasse liegen würden. Die imposanten Tiere liessen sich aber auch von den vielen Autos nicht aus der Ruhe bringen.

Old Faithful

Nach der ersten Bison-Sichtung ging es weiter zum Geysir, wobei wir auf dem Weg immer wieder vereinzelte Bisons sahen. Als wir beim Parkplatz zum Old Faithful ankamen, sahen wir, dass unser Timing perfekt aufging und der Geysir in etwa 30 Minuten ausbrechen würde. Wir suchen uns einen gutes Bänklein entlang des Zauns und warteten gespannt. Überall ringsherum sieht man kleine Dampfwolken aufsteigen. Das ergibt eine ganz spezielle Atmosphäre. Old Faithful brach pünktlich aus und wir alle waren hell begeistert. So etwas hatten wir noch nie gesehen.

Weiter zum Lake Yellowstone

Da wir nur einen Tag für den Yellowstone National Park zu Verfügung hatten, haben wir uns für eine grosse Kreisroute durch den Park entschieden. Wir wollten den Park vor allem sehen, für Wanderungen oder Ähnliches blieb leider keine Zeit. Die Fahrt zum Yellowstone Lake hat sich aber auf jeden Fall gelohnt. Der Blick über den See war einfach nur grandios. Der weitere Weg führte uns vorbei an vielen weiteren Bisons, und auch ein paar Hirschen. Als Nächstes standen die Upper Falls Wasserfälle auf dem Plan.

Die grosse Rundreise durch den Yellowstone National Park

Wir haben im Yellowstone National Park insgesamt 204 Kilometer zurückgelegt und etwa 25 Hirsche und hunderte von Bisons gesehen. Wir waren einen ganzen Tag unterwegs und am Abend völlig K. O. Für uns war dieser Ausflug der krönende Abschluss einer sehr eindrücklichen und wunderschönen Reise durch die USA. Und wir müssen an dieser Stelle Corona danken, denn auf der ursprünglichen Reiseroute wäre der Yellowstone National Park nicht drauf gewesen.

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One Response

  1. So hat alles seine zwei Seiten. Man muss sie nur sehen. Zum Glück habt ihr einen schönen und versöhnlichen Abschluss eurer Reise gehabt. Grüessli bis gly, Mämu

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